1.000 Euro pro Quadratmeter Baugrund

Aktueller Marktspiegel zu den Immobilienpreisen in Ingolstadt

Das Neubauprojekt Peisserstraße der GWG im Ingolstädter Südosten
Das Neubauprojekt Peisserstraße der GWG im Ingolstädter Südosten

Baugrundstücke in bevorzugter Ingolstädter Lage können bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter kosten, so ein aktueller Marktspiegel. Bayernweit sollen die Immobilienpreise auch 2017 steigen.


Das Angebot an neu gebauten Häusern und Wohnungen in Bayern wird 2017 nach Einschätzung der Sparkassen-Finanzgruppe deutlich wachsen. Dennoch zeichnet sich bislang kein spürbarer Rückgang der Kaufpreise im Gesamtmarkt ab. “Wir gehen davon aus, dass das Interesse am Erwerb von Wohnimmobilien sowohl bei Eigennutzern als auch bei Kapitalanlegern weiterhin groß sein wird”, sagte Paul Fraunholz, Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH (Sparkassen-Immo), anlässlich der jährlichen Pressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe zum bayerischen Wohnimmobilienmarkt.

Laut Pressemitteilung der Sparkasse sind im Bayernschnitt die Preise für Wohnimmobilien 2016 erneut gestiegen. Bei den durch Makler von Sparkassen und LBS vermittelten Objekten investierten Käufer für ein gebrauchtes Haus (Reihen-, Doppel-, Ein- oder Zweifamilienhaus) durchschnittlich 278.500 Euro und damit sechs  Prozent mehr als im Vorjahr. Gebrauchte Eigentumswohnungen kosteten im Schnitt 174.000 Euro – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Kaufpreis für eine Neubauwohnung lag im Durchschnitt um 99.500 Euro über dem Preis für eine Wohnung aus dem Bestand. Für ein neu gebautes Haus gaben Käufer durchschnittlich sogar 253.000 Euro mehr aus als für ein gebrauchtes Haus. “Diese deutlichen Differenzen sind darauf zurückzuführen, dass der größere Anteil der zum Kauf angebotenen Neubauten an stark nachgefragten und somit relativ hochpreisigen Standorten entsteht. Zudem müssen Neubauten eine deutlich höhere Bau- und Ausstattungsqualität aufweisen. Für gebrauchte Immobilien fallen dagegen nach dem Erwerb oftmals noch hohe Kosten für eine Renovierung und Modernisierung an”, erklärte Paul Fraunholz.

Der Marktspiegel der Sparkassen-Finanzgruppe gibt Auskunft über Preisspannen für Wohnimmobilien in allen bayerischen Landkreisen. Ein gebrauchtes Ein- oder Zweifamilienhaus in einer mittleren bis guten Lage kann in einigen ostbayerischen Landkreisen für unter 200.000 Euro erworben werden, während im Süden in einigen Regionen mehr als 800.000 Euro investiert werden müssen. In München ist ein solches Haus in der Regel nicht unter einer Million Euro zu bekommen. Die Regionen und Städte mit einer höheren Bevölkerungsdichte, die oftmals auch einen starken Zuzug verzeichnen, haben auch die höchsten Kaufpreise für Wohnimmobilien. Dieser Trend dürfte sich auch 2017 fortsetzen. “Die Nachfrage ist insgesamt sehr hoch, das Angebot knapp. Und dies führt vielerorts dazu, dass die Immobilienpreise steigen”, erklärte Fraunholz.

In Ingolstadt ermittelt die Sparkasse folgende Werte für den Neubauten-Marktspiegel:

Baugrundstücke

  • einfache Lage: 350 bis 400 Euro pro Quadratmeter
  • mittlere Lage: 450 bis 500 pro Quadratmeter
  • bevorzugte Lage: 650 bis 1.000 pro Quadratmeter

Doppelhaushälfte / Reihenhaus

  • einfache Lage: 320.000 bis 370.000 Euro
  • mittlere Lage: 400.000 bis 470.000 Euro
  • bevorzugte Lage: 500.000 bis 650.000 Euro

Drei-Zimmer-Eigentumswohnung

  • einfache Lage: 3.500 bis 3.900 Euro pro Quadratmeter
  • mittlere Lage: 3.900 bis 4.200 Euro pro Quadratmeter
  • bevorzugte Lage: 4.200 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter

 

Foto: GWG/Schalles

 

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