Im Jahr 2025 lag das mittlere Einkommen in der Region 10 erneut über dem des Vorjahres. Eine aktuelle Statistik.
Mit 5.937 Euro war der Durchschnittsverdienst in der Stadt Ingolstadt am höchsten, gefolgt von den Landkreisen Pfaffenhofen an der IIm mit 4.342 Euro, Neuburg-Schrobenhausen mit 4.176 Euro und Eichstätt mit 4.115 Euro. Ursächlich für die Steigerungen sind in erster Linie die zurückliegenden Tarifabschlüsse, so eine Pressemitteilung der Agentur für Arbeit, die immonews.IN, der Nachrichtendienst für Immobilienpreise und Mieten in Ingolstadt und Region, zitiert.
Berufliche Qualifizierung ist Grundlage für höheres Einkommen
Es zeigt sich, dass die Qualifikation der Beschäftigten den bei weitem den höchsten Einfluss auf das erzielte Einkommen hat. Während in der Region mit einem anerkannten Berufsabschluss ein durchschnittlicher Verdienst von bis zu über 5.400 Euro im Monat erreicht wird, liegt das maximal mögliche Einkommen im Helferbereich bei ca. 3000 Euro.
„Eine Berufsausbildung bietet nicht nur bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch die Grundlage für eine deutlich bessere Entlohnung“ so Johannes Kolb, Leiter der Agentur für Arbeit Ingolstadt.
Deutliche regionale Unterschiede – Ingolstadt auf dem zweiten Platz
Regional bestehen in Bayern nach wie vor große Lohnunterschiede. Während in Erlangen (6.083 Euro), Ingolstadt (5.937 Euro) und München (5.600 Euro) die höchsten Durchschnittslöhne gezahlt werden, liegen die Landkreise Hof (3.464 Euro) Coburg (3.470 Euro) und Kronach (3.494 Euro) auf den letzten Plätzen. Gründe für die Lohnunterschiede sind vor allem die regionalen Wirtschaftsbranchen und Betriebsgrößen. Große, oftmals tarifgebundene, Betriebe Zahlen zumeist höhere Löhne.
Gender-Pay-Gap bleibt bestehen
Nach wie vor verdienen Männer in vielen Bereichen mehr pro Monat als Frauen. Das Mediangehalt der Frauen liegt in den Landkreisen im Schnitt um 500 bis 600 Euro unter dem der Männer. Noch einmal deutlich anders sieht dies in der Stadt Ingolstadt aus, hier erzielen Männer ein um bis zu 1.800 Euro höheres Durchschnittseinkommen als Frauen. Entscheidend bei diesem sog. Gender Pay-Gap sind verschiedene Berufsfelder und Branchenschwerpunkte von Frauen und Männern. Die Unterschiede haben sich gegenüber den Vorjahren kaum verändert.
Foto: immonews.IN / Michael Stadik
