Steigender Umsatz mit Immobilien

Bayernweit ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 10,8 Prozent

Trendwende derzeit noch nicht abzusehen
Trendwende derzeit noch nicht abzusehen

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist bayernweit ungebremst hoch, was zu steigenden Immobilienumsätzen führt. Im ersten Quartal 2017 wurden insgesamt 13,43 Mrd. Euro umgesetzt, 10,8 Prozent mehr als im Vorjahr.


Nach einer Hochrechnung des Marktforschungsinstituts des IVD Süd e.V. auf Basis des amtlichen Grunderwerbsteueraufkommens lagen die Immobilienumsätze in Bayern im 1. Quartal 2017 bei insgesamt 13,43 Mrd. €. “In Bayern wurden im 1. Quartal 2017 13,43 Mrd. € in Immobilien investiert, das sind +10,8 % mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum”, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, in einer Pressemitteilung. “Somit liegt Bayern im Bundesländervergleich nach Nordrhein-Westfalen aktuell auf Platz 2.”

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist bayernweit ungebremst hoch, was zu immer weiter steigenden Immobilienumsätzen führt. Die Attraktivität von Immobilien als Kapitalanlage wird durch den starken Arbeitsmarkt, weiterhin niedrige Zinsen, hohe Zuzugszahlen sowie fehlende Anlagealternativen erhöht. Das Jahr 2016 wurde in Bayern mit einem Transaktionsvolumen von 50,83 Mrd. € zum siebten Mal in Folge ein Rekordjahr bei den Immobilienumsätzen (ein beachtliches Plus von 13,3 % gegenüber 2015).

Deutschlandweit liegt das Umsatzvolumen am Immobilienmarkt im 1. Quartal 2017 bei über 65,19 Mrd. €. Gegenüber dem 1. Quartal 2016 liegt die Veränderung bei +5,6 %.

“Eine Trendwende auf dem Immobilienmarkt ist derzeit noch nicht abzusehen”, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD Marktforschungsinstituts. “Es ist davon auszugehen, dass angesichts positiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und einer ausgeprägten Investitionsdynamik die Nachfrage auf dem Immobilieninvestmentmarkt hoch bleiben wird.”

Die Immobilienumsatzanalyse des IVD-Instituts basiert auf den Grunderwerbsteuerdaten, das heißt der durch die Finanzverwaltung vereinnahmten Grunderwerbsteuer. Share-Deals, bei denen Immobilen in einem Unternehmensmantel gehandelt werden oder auch grunderwerbsteuerbefreite familieninterne Umschichtungen sind in den untersuchten Immobilienumsätzen nicht enthalten.

 

Foto: IVD-Institut /Screenshot immonews.IN

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