Gratis-WLAN in Ingolstadt

Freistaat Bayern schaltet Hotspots für mobiles Internet frei

Telekommunikation als wesentlicher Bestandteil der kommunalen Infrastruktur
Telekommunikation als wesentlicher Bestandteil der kommunalen Infrastruktur

In Ingolstadt wird jetzt ein kostenfreier Anschluss für mobiles Internet frei geschaltet. Den Startknopf für den Ingolstädter BayernWLAN-Hotspot wird Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder drücken.

Der Ausbau des mobilen, kostenlosen Internets in Ingolstadt kommt weiter voran. Am Montag, 23. Januar 2017, um 10:00 Uhr werden Dr. Markus Söder, Bayerns Finanz- und Heimatminister, und Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel im Historischen Sitzungssaal im Alten Rathaus einen BayernWLAN-Hotspot frei geben.

Das Staatsministerium teilt dazu in einer Pressemitteilung mit, dass im Freistaat Bayern bis 2020 ein engmaschiges Netz von kostenfreien WLAN-Hotspots entstehen soll. Mindestens 20.000 freie BayernWLAN-Hotspots sollen in ganz Bayern online gehen. Der Freistaat unterstützt seine Gemeinden bei der Einrichtung von Hotspots, jede Gemeinde soll an mindestens zwei Standorten kostenfreies BayernWLAN anbieten können. Allen Bürgern soll so ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot ermöglicht werden.

Neben dem BayernWLAN-Hotspot gibt es in Ingolstadt mit IN-City Free WIFI in der Innenstadt ein kostenloses Internetangebot des Stadtmarketingsvereins.

Update:

In einer Pressemitteilung weist die Stadt Ingolstadt am Montag, 23. Januar 2017, darauf hin, dass es an rund 30 Einwahlpunkten in der Innenstadt ab sofort auch einen Zugang zum BayernWLAN gibt. “Kostenlos, sicher und ohne zeitliche Begrenzung”, wie es heißt. Der Zugriff auf das Angebot des Freistaates wird demnach über bereits bestehende Zugangspunkte im städtischen IT-Netz möglich, neue sollen absehbar hinzukommen.

Bereits 2013 wurde in Ingolstadt die Notwendigkeit eines möglichst engmaschigen frei zugänglichen WLANs für das Stadtzentrum erkannt. In Zusammenarbeit mit IN-City, dem Gewerbe- und Marketingverein für die Ingolstädter Innenstadt hat die Stadtverwaltung das „IN-City Free WiFi“ in Betrieb genommen. Oberbür-germeister Dr. Christian Lösel war es auch schon in seiner Zeit als Referent für zentrale Verwaltung ein besonderes Anliegen, dieses WLAN nicht nur auf dem Rathausplatz und dem Viktualienmarkt, sondern auch in der Fußgängerzone, in den Stadtteiltreffs und in verschiedenen kulturellen Einrichtungen anbieten zu können. Seitdem wird es von der Bevölkerung und auch von Touristen gut angenommen und intensiv genutzt.

Mit der vom Bayerischen Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder im Jahr 2015 ins Leben gerufenen Initiative BayernWLAN und einem landesweit nutzbaren Rahmenvertrag wird es der Stadt Ingolstadt nun möglich, ihr Angebot auf sehr wirtschaftliche Weise auszubauen. „Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis 2020 wollen wir das kostenfreie BayernWLAN mit 20.000 Hotspots aufrüsten“, kündigte Söder anlässlich der Freischaltung der neuen Hotspots gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Lösel an. Dieses Netz bietet jedem die Möglichkeit, kostenlos, sicher, unbegrenzt und anonym im Internet zu surfen, es ist also keine Datenflatrate erforderlich. Dazu OB Dr. Lösel: „Wir freuen uns, dass nicht nur unsere bisherigen Bemühungen dadurch eine Unterstützung erfahren, sondern mit dem BayernWLAN sogar ein weiterer Ausbau des öffentlichen WLAN-Angebots in Ingolstadt möglich wird – ein Gewinn für Bürgerinnen und Bürger und die Gäste in unserer Stadt!“

Besonders begrüßt der Oberbürgermeister den im BayernWLAN verankerten Jugendschutzfilter: „Allein ein Blick auf den Rathausplatz zeigt, wie viele Kinder und Jugendliche sich mit ihren Smartphones beschäftigen. In einem öffentlich bereitgestellten Internetzugang muss daher besonders der Jugendschutz berücksichtigt werden. Das BayernWLAN löst dies mit eigenen Filtern auf hervorragende Weise.“

Die Stadt Ingolstadt strahlt in einem ersten Schritt bereits auf rund 30 der im städtischen Netz vorhandenen Zugangspunkte zusätzlich das BayernWLAN aus. Es steht somit in mehreren Sitzungssälen, u.a. im Alten und Neuen Rathaus sowie auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr und in der Jugendherberge zur Verfügung. Dank des in alle weiterführenden Schulen reichenden stadteigenen Glasfasernetzes können auch dort innerhalb kurzer Zeit zahlreiche neue Accesspoints installiert werden und dann das BayernWLAN ausstrahlen. Es ist auf Grund des eingebauten Jugendschutzfilters auch sehr gut für diese Zwecke geeignet.

Parallel zum Ausbau in den Schulen werden Wartebereiche in den Rathäusern, aber auch Museen und kulturelle Einrichtungen mit BayernWLAN versorgt. Innerhalb weniger Monate wird sich die Anzahl der ausstrahlenden Zugangspunkte somit gegenüber der ersten Ausbaustufe mindestens verdoppeln. Die eingesetzte Technik erlaubt eine sehr kostengünstige Versorgung mit BayernWLAN an allen Stellen, an denen das Stadtnetz bereits vorhanden ist. Mit einer stetigen Erweiterung ist also zu rechnen.

 

Foto: immonews.IN/Michael Stadik

 

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