Immoblienmesse Ingolstadt erfolgreich gestartet

Aktuelle Berichte von der 14. Mittelbayerischen Immobilien- & Baumesse Ingolstadt

Stefan Häusler von ISOTEC/Abdichtungssysteme Häusler
Stefan Häusler von ISOTEC/Abdichtungssysteme Häusler

Mit interessanten Fachvorträgen und zahlreichen Besuchern begann am heutigen Samstagvormittag die 14. Mittelbayerische Immobilien- & Baumesse Ingolstadt. immonews.IN berichtet live und vor Ort.


Die 14. Mittelbayerische Immobilien- & Baumesse Ingolstadt hat am Samstag, 21. Januar 2017, ihre Pforten geöffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich bereits am Vormittag bei den mehr als 50 namhaften Ausstellern in der Saturn-Arena in Ingolstadt. Zu den Höhepunkten der kostenlosen Besuchermesse zählen Fachvorträge von Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Gewerken.

Den Auftakt des praxisnahen Vortragsprogramms gestaltete Stefan Häusler von ISOTEC/Abdichtungssysteme Häusler. In seinem Fachvortrag erläuterte er Ursachen für Feuchtschäden an Gebäuden und zählte eine Reihe von Lösungen auf. So kann zum Beispiel eine Horizontalsperre aufsteigende Feuchtigkeit verhindern. Gegen die im Winter auftretende Kondensationsfeuchtigkeit empfiehlt Stefan Häusler beispielsweise eine Klimaplatte.

„Lassen Sie sich individuell beraten“, betonte der Fachmann. „Denn kein Feuchtschaden gleicht dem anderen.“ Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung sei denn auch eine gründliche Schadensanalyse. Der Vortrag von Stefan Häusler kann hier geladen werden: Vorstellung Häusler mit Ursachen der Feuchte und ISOTEC Gewerken (002).

„Wohnen zuhause – neue Standards und Förderung für alle“ – unter diesem Motto stellte Uwe Gutjahr Maßnahmen für die Barrierefreiheit im Daheim vor. Der Architekt und freie Berater der Bayerischen Architektenkammer empfahl, die Räumlichkeiten Generationen übergreifend und rechtzeitig zu modernisieren. Die komfortablen Lösungen, die Gutjahr vorstellte, reichten von Wellness-Oasen bis zu erweiterten Wohnräumen, die ebenerdig Terrassen und Wintergärten einbinden. Der Clou: „Der Fördertopf ist randvoll gefüllt“, betonte der Architekt. Nach seinen Angaben sind zum Beispiel Darlehen in Höhe von 50.000 Euro oder Zuschüsse in Höhe von 4.000 Euro möglich.

Beate Gladbach betrachtete Immobilien aus steuerlicher Sicht: Die Inhaberin der Steuerkanzlei Gladbach konzentrierte sich dabei auf das Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuerrecht. „Die warme Hand gibt gern“, sagte die Steuerexpertin mit Blick auf die Vorteile einer Schenkung. In diesem Zusammenhang spielen auch das Wohnrecht oder der Nießbrauch ein zentrale Rolle, so Beate Gladbach. Ihre Empfehlung: „Informieren Sie sich beim Steuerberater, bevor eine Entscheidung ansteht.“ Der Vortrag von Beate Gladbach kann hier geladen werden: Steuerliche Betrachtung einer Immobilie – Vortrag

Die Möglichkeiten der energetischen Förderung für Bauherren, stellte Petra Herzog vom Verbraucher Service Bayern (VSB) vor. Sie wies auf die zum Teil erheblichen Fördermittel in den Bereichen Dämmung, Heizungstausch oder Neubau hin. Der VSB bietet Checks bei Verbrauchern Zuhause an, um die energetischen Schwachstellen in Immobilien zu identifizieren. So wird zum Beispiel die Funktion der Wärmepumpe, Heiz- oder Solaranlage oder über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen. Als Ergebnis erhalten die Kunden im Anschluss einen Bericht mit konkreten Empfehlungen. „Wir sind unabhängig, an den Bedürfnissen der Verbraucher orientiert und beraten gern auch vor Ort“, betont Petra Herzog.

Der Immobilien-Kaufvertrag stand im Zentrum des Vortrags von Dr. Christian Auktor. Der Ingolstädter Notar erläuterte vor allem die besondere Rolle seines Berufsstands. „Der Notar ist unabhängig und neutral für beide Seiten.“ Das sei sehr wichtig, denn der in der Regel hohe Kaufpreis für eine Immobilie bedeute auch ein hohes Risiko: „Die notarielle Beurkundung garantiert Sicherheit durch Brief und Siegel.“ Zur Beurteilung des Immobilienzustands hingegen müssten Makler oder Sachverständige hinzugezogen werden, hob Dr. Auktor hervor. Sein Vortrag kann hier geladen werden: Immobilienmesse-Auktor

Sven Schirmer von der i Live Sales GmbH informierte über die Mikroapartments, die jetzt in Ingolstadt entstehen sollen. Das Projekt an der Ecke Nürnberger und Theodor-Heuss-Straße in Ingolstadt hat den Titel „URBAN.IN“ und bietet sich besonders für Studierende oder Auszubildende an (immonews.IN berichtete). „Das Angebot ist in Ingolstadt sehr gefragt“, berichtete Schirmer und kündigte an, dass bereits im Februar mit den Bauarbeiten begonnen werden soll. Die gesicherte Fertigstellung ist für März 2019 vorgesehen. „URBAN.IN vereint modernes Lifestyle-Wohnen mit einen Rundum-Sorglos-Paket für Mieter und Investoren“, sagte Schirmer.

Foto: immonews.IN/Michael Stadik

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